Interview
Bankkaufmann/-frau
BANKING BEGINNT HIER
Jesper Geiß | 21 Jahre
3 jahre
ø 1.448 € brutto
(im ersten Jahr)
welchen beruf lernst du?
Ich lerne den Beruf Bankkaufmann.
was lernt man in diesem Beruf?
In diesem Beruf lernt man, Kunden in Finanzthemen zu beraten & zu betreuen. Dazu gehören Zahlungsverkehr, Geldanlagen, Versicherungen, Baufinanzierungen und der Umgang mit modernen Banksystemen. Außerdem lerne ich wirtschaftliche Zusammenhänge und rechtliche Grundlagen kennen.
warum hast du dich für diesen beruf entschieden?
Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil mich Finanzen und wirtschaftliche Themen interessieren und ich gerne mit Menschen arbeite. Außerdem bietet der Beruf sehr gute Zukunfts- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?
Man sollte definitiv kontaktfreudig, zuverlässig und verantwortungsbewusst sein. Darüber hinaus sollte ein gutes Zahlenverständnis, analytisches Denkvermögen sowie Interesse an wirtschaftlichen Themen vorhanden sein.
Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?
Ich habe meine Praktikumsstelle aufgrund einer Empfehlung aus meinem persönlichen Umfeld gefunden. Im Anschluss habe ich mich dann für die Ausbildung in der Volksbank eG, Gardelegen entschieden.
Wie lange lernst du?
Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre. Eine Verkürzung auf 2,5 Jahre ist allerdings möglich, welche ich vielleicht auch in Anspruch nehmen möchte.
Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?
Künftigen Auszubildenen empfehle ich, offen und serviceorientiert auf Kunden zuzugehen, sorgfältig zu arbeiten und bei Unklarheiten aktiv nachzufragen. Zudem bringt es Vorteile, sich frühzeitig mit Finanz- und Wirtschaftsthemen auseinanderzusetzen.
Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen?
Nach der Ausbildung möchte ich meine fachliche Qualifikation weiter ausbauen und zusätzliche Berufserfahrung im Finanzbereich sammeln.
Fakten zum Berufsbild
Bankkaufmann/-frau
Lernorte: Betrieb und Berufsschule
Bankkaufleute unterstützen Kunden in Geldangelegenheiten. Sie informieren z.B. über Kapitalanla-gen, Kontoführung und wickeln den in- oder ausländischen Zahlungsverkehr für Kunden ab. Sie beraten individuell zu Privat- und Firmenkrediten, Bausparverträgen, Lebensversicherungen oder anderen Verträgen, bahnen Vertragsabschlüsse an und bearbeiten diese. Im internen Bereich eines Kreditinstitutes planen und steuern sie Arbeitsabläufe. Darüber hinaus führen sie Kontrollen im Rech-nungswesen durch und überwachen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und innerbetrieblicher Richtlinien.
Welcher Schulabschluss wird erwartet?
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.
Wo arbeitet man?
Beschäftigungsgsbetriebe:
- in Kreditinstituten wie Banken und Direktbanken, Girozentralen, Sparkassen und Bausparkassen
- an Börsen oder im Wertpapierhandel
Arbeitsorte:
- in Büroräumen
- am Kundenschalter
- bei Privat- oder Firmenkunden
- im Homeoffice bzw. mobil
Worauf kommt es an?
Anforderungen:
- Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei der Kundenberatung)
- Sorgfalt, Konzentration und Verschwiegenheit (z.B. beim ordnungsgemäßen Buchen von Geschäftsvorgängen, beim Umgang mit Kundendaten)
- Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. beim Einschätzen von Kreditrisiken, beim Aushandeln von Konditionen für Geldanlagen oder Kredite)
Schulfächer:
- Deutsch (z.B. um Beratungsgespräche zu führen)
- Wirtschaft (z.B. um Bilanzkennzahlen von Unternehmen zu analysieren)
- Mathematik (z.B. um Zins- und Prozentrechnung durchzuführen)
- Englisch (z.B. um mit internationaler Kundschaft zu kommunizieren)
Tipp
WELCHER BERUF PASST ZU DIR?
Du weißt seit Kindertagen, was du werden möchtest? Klasse! Wenn nicht, ist das auch in Ordnung. Denke darüber nach, was dich interessiert und was du gut kannst. Welche Schulfächer bereiten dir Freude? Was begeistert dich in deiner Freizeit? Vielleicht kannst du dein Hobby zum Beruf machen. Überlege auch, wo deine Stärken und Schwächen liegen. Die Meinungen von Freunden, Familie und Lehrern können dir bei der Selbsteinschätzung helfen. Liegen dir Fremdsprachen oder Zahlen? Arbeitest du lieber allein oder im Team? In den Berufsinformationszentren (BIZ) der Agentur für Arbeit erhältst du Informationen über Ausbildungsberufe und kannst einen Persönlichkeitscheck machen, um herauszufinden, ob deine Stärken zu deinem Wunschberuf passen. Informiere dich auch über Gehalt, Übernahmechancen und berufliche Risiken. Nutze Schnupperpraktika, um herauszufinden, ob die Arbeit deinen Vorstellungen entspricht.
Und ganz wichtig: Achte auf einen guten Schulabschluss – er ist entscheidend für deine Berufswahl!