Interview
Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement
Mit Klicks und Köpfchen
Anton Albert | 29 Jahre
3 jahre
ø 1.308 € brutto
(im ersten Jahr)
welchen beruf lernst du?
Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement
was lernt man in diesem Beruf?
In diesem Beruf lernt man den Umgang mit IT-Systemen und wie man Arbeitsplätze sowohl hardware- als auch softwareseitig korrekt einrichtet. Außerdem beschäftigt man sich mit Grundlagen der IT-Sicherheit, Programmierung und Datenverarbeitung. Ein weiterer Bestandteil der Ausbildung sind kaufmännische Inhalte, wodurch man insgesamt sehr vielseitig ausgebildet wird.
warum hast du dich für diesen beruf entschieden?
Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil er nicht nur ein typischer Bürojob ist, sondern auch viele praktische Aspekte beinhaltet. Natürlich arbeitet man viel mit IT-Systemen und Software, aber man hat auch die Möglichkeit, Systeme aufzubauen, umzubauen und zu warten. Genau das macht den Beruf für mich so abwechslungsreich, denn man weiß nie genau, was einen am nächsten Tag erwartet.
Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?
Man sollte auf jeden Fall Interesse und Freude an Technik und IT-Systemen mitbringen. Logisches Denken ist ebenfalls wichtig, und der Wille, ständig dazuzulernen, hilft dabei, die Ausbildung erfolgreich zu meistern.
Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?
Über Internetportale habe ich nach IT-Ausbildungen in meiner Region gesucht und die Volksbank eG Köthen-Bitterfeld hat mich direkt überzeugt.
Wie lange lernst du?
Die Ausbildung geht 3 Jahre.
Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?
Mein Tipp wäre, sich früh Routinen anzueignen, weil das die Arbeit deutlich erleichtert. Außerdem sollte man keine Scheu haben, viele Fragen zu stellen und Dinge auch mal zu hinterfragen. So lernt man einfach am meisten.
Eigeninitiative kommt immer gut an, neue Ideen werden im Team auf jeden Fall geschätzt. Und je mehr man selbst ausprobiert und Verantwortung übernimmt, desto schneller merkt man, dass man wirklich dazulernt und Teil des Teams wird.
Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen?
Erstmal im Arbeitsalltag ankommen und etablieren und im Anschluss eine Weiterbildung/Spezialisierung im Bereich IT/IT-Beratung.
Fakten zum Berufsbild
Kaufmann/-frau für Digitalisierungs-management
Lernorte: Betrieb und Berufsschule
Kaufleute für Digitalisierungsmanagement analysieren Daten sowie bestehende Arbeits-, Geschäfts und Wertschöpfungsprozesse und entwickeln diese digital weiter. Hierfür ermitteln sie den Bedarf an IT-Produkten sowie Dienstleistungen, holen Angebote ein, beschaffen die benötigte Hard- und Software und führen diese im Unternehmen ein. Gibt es keine geeigneten Standardanwendungen, beteiligen sie sich an der Entwicklung, Erstellung und Umsetzung individueller IT-Lösungen. Sie analysieren die jeweiligen IT-Systeme, stellen Fehler fest und beheben sowie dokumentieren diese. Darüber hinaus informieren und beraten sie Kunden und setzen Maßnahmen zur IT-Sicherheit sowie zum Datenschutz um.
Welcher Schulabschluss wird erwartet?
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.
Wo arbeitet man?
Beschäftigungsgsbetriebe:
- in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche
Arbeitsorte:
- in Büro- und Besprechungsräumen
- beim Kunden
- ggf. in Schulungs- und Unterrichtsräumen
- ggf. im Homeoffice bzw. mobil
Worauf kommt es an?
Anforderungen:
- Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. beim Ermitteln von Kosten für Eigen und Fremdleistungen, bei Vertragsverhandlungen)
- Kommunikationsfähigkeit, Kunden- und Serviceorientierung (z.B. bei der Kundenberatung)
- Sorgfalt (z.B. beim Prüfen und Durchführen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz)
- Lernbereitschaft (z.B. um sich über technologische Entwicklungstrends von IT-Systemen auf dem laufenden zu halten)
Schulfächer:
- Mathematik (z.B. um Kalkulationen zu erstellen)
- Informatik (z.B. gängige IT-Systeme)
- Wirtschaft (z.B. Geschäftsprozesse und Betriebsabläufe)
- Deutsch (z.B. für den Kundenkontakt und Vertragsverhandlungen)
- Englisch (z.B. für den Umgang mit englischsprachiger Kundschaft)
Tipp
BERUFSORIENTIERUNG
Die erste Frage auf der Suche nach deinem Traumberuf lautet: „Was will ich?” Überlege, ob du lieber mit Menschen, Tieren, Zahlen oder Technik arbeiten möchtest. Es geht nicht nur darum, was du kannst, sondern was dir Freude bereitet.
Nachdem du diese Frage beantwortet hast, kannst du deinen Wunschberuf weiter eingrenzen: Bevorzugst du einen sozialen, kreativen, handwerklichen, naturverbundenen, verwaltenden, heilenden oder verkaufsorientierten Beruf? Oder möchtest du im Büro oder in der Werkstatt arbeiten? Je spezifischer du wirst, desto einfacher wird es zu prüfen, ob du die nötigen Voraussetzungen erfüllst oder sie erwerben kannst. Erstelle eine Liste deiner Stärken und Schwächen und vergleiche sie mit den Anforderungen deines Wunschberufs.
Achte auch auf die Arbeitsmarktsituation und suche nach Alternativen. Viele Berufe haben unterschiedliche Bezeichnungen, aber ähnliche Inhalte. Informationen zu Berufsbildern findest du unter www.berufenet.arbeitsagentur.de.