Interview
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in der Fachrichtung Caravan- und Reisemobiltechnik
Am Urlaub mitbauen
Eric Schellhase | 19 Jahre
3 jahre
ø 1.061 € brutto
(im ersten Jahr)
welchen beruf lernst du?
Ich lerne den Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker mit der Spezialisierung auf Caravan- und Reisemobiltechnik bei der Elbe Caravan GmbH in Lutherstadt Wittenberg im Ortsteil Griebo. Dabei arbeite ich an Wohnmobilen und Wohnwagen und kümmere mich um deren Aufbau und Instandhaltung.
was lernt man in diesem Beruf?
In dem Beruf lernt man viele verschiedene Sachen, zum Beispiel Tischlerarbeiten, Elektrik und den Umgang mit verschiedenen Materialien. Außerdem gehört dazu, mit Hydraulik zu arbeiten sowie Gas- und Wasseranlagen zu erneuern, einzubauen und zu prüfen.
warum hast du dich für diesen beruf entschieden?
Ich habe mich für den Beruf entschieden, weil er sehr vielseitig ist und man nicht jeden Tag das Gleiche macht. Man arbeitet sowohl handwerklich mit den Händen als auch mit dem Kopf, weil man oft Lösungen für Probleme finden muss.
Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?
Man sollte auf jeden Fall handwerklich geschickt sein und technisches Verständnis haben. Außerdem ist es wichtig, sorgfältig zu arbeiten und Spaß daran zu haben, praktisch etwas zu bauen oder zu reparieren.
Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?
Ich habe meine Ausbildungsfirma durch ein Praktikum kennengelernt. Dabei konnte ich den Beruf direkt ausprobieren und habe gemerkt, dass er mir gefällt.
Wie lange lernst du?
Die Ausbildung dauert insgesamt dreieinhalb Jahre und besteht aus einem praktischen Teil im Betrieb und einem schulischen Teil.
Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?
Man sollte auf jeden Fall wissbegierig sein und offen für Neues bleiben. Außerdem hilft es, motiviert zu sein und auch bei schwierigeren Aufgaben dranzubleiben.
Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen?
Nach der Ausbildung möchte ich gerne in der Firma bleiben, um noch mehr Erfahrung zu sammeln und mich weiterzuentwickeln.
Fakten zum Berufsbild
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in der Fachrichtung Caravan- und Reisemobiltechnik
Lernorte: Betrieb und Berufsschule
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Caravan- und Reisemobiltechnik stellen z.B. mithilfe von CNC-Maschinen Bauteile für den Außen- und den Wohnbereich von Wohnwägen und Wohnmobilen her, z.B. Außenwände, Anbauten, Dächer oder Möbel. Sie montieren Wände, Dächer, Türen, Fenster, die Innen- und die Sanitäreinrichtung, verlegen Kabel für die Bordelektrik, Wasser- und Gasleitungen sowie Lüftungsschläuche, schließen Heizungen und Herde an und installieren die Fahrzeugbeleuchtung. Außerdem führen sie regelmäßige Inspektionen von Fahrzeugen sowie Bordeinrichtungen durch und beheben Unfallschäden.
Welcher Schulabschluss wird erwartet?
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
Wo arbeitet man?
Beschäftigungsgsbetriebe:
- bei Caravan- und Reisemobilherstellern
- im Caravan- und Reisemobilhandel mit angeschlossener Werkstatt
- in der Caravan- und Reisemobilvermietung mit angeschlossener Werkstatt
Arbeitsorte:
- in Produktionshallen
- in Werkstätten
Worauf kommt es an?
Anforderungen:
- Sorgfalt (z.B. beim Durchführen von Instandsetzungs-, Wartungs- und Pflegearbeiten am Wohnaufbau)
- Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen von Fahrwerksteilen und Bremssystemen)
- Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Ein- und Ausbauen von Ausstattungselementen)
- Technisches Verständnis (z.B. bei der Konstruktion fahrzeugspezifischer Bauteile)
Schulfächer:
- Werken/Technik (z.B. um Fahrzeugexterieurs und -interieurs zu montieren)
- Mathematik (z.B. um Schadenskalkulationen zu erstellen)
- Physik (z.B. um die Funktionsweise von elektrischen Systemen zu verstehen)
Tipp
SO MACHT DEIN FOTO EINDRUCK!
Personalchefs sind neugierig, wie Bewerber aussehen, weshalb das Bewerbungsfoto eine wichtige Rolle spielt. Es ist der erste Eindruck vor dem Vorstellungsgespräch. Laut Antidiskriminierungsgesetz ist das Foto jedoch kein Pflichtbestandteil der Bewerbung mehr, und der Verzicht darauf darf sich nicht negativ auswirken. Professionelle Fotos im Studio sind am besten; Selfies oder Freizeit-Schnappschüsse sind ungeeignet.
Besprich mit dem Fotografen, für welchen Beruf du dich bewirbst, da je nach Branche unterschiedliche Foto-Stile gefragt sind. Das Foto sollte auf dem Lebenslauf 4 x 6 cm oder 5 x 7 cm groß sein und auf dem Deckblatt 6,5 x 10 cm. Achte auf einen sympathischen Gesamteindruck und echte Freundlichkeit. Kleide dich angemessen zur Branche und vermeide übertriebenen Schmuck oder Make-up.
Platziere das Foto rechts oben auf dem Lebenslauf oder Deckblatt und sende es als JPG-Anhang bei Online-Bewerbungen.