Interview

Industriemechaniker/in

HAMMER UND SCHAUFELRAD

Dominik Stajniak | 20 Jahre

3,5 jahre

ø 1.308 € brutto

(im ersten Jahr)

welchen beruf lernst du?

Ich mache eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei der Mibrag GmbH. Aktuell befinde ich mich im zweiten Lehrjahr und beginne im August mein drittes.

was lernt man in diesem Beruf?

Die Inhalte der Ausbildung sind breit gefächert. Man lernt natürlich vieles über die Metallbearbeitung wie Feilen, Bohren, Sägen, Drehen, Fräsen und auch Schweißen. Weitere Themen sind Pneumatische und Hydraulische Steuerungen. Andere Inhalte, wie zum Beispiel Montage von Getrieben oder die Instandhaltung und Instandsetzung von Maschinen, erweitern die Themenvielfalt.

warum hast du dich für diesen beruf entschieden?

Ich habe mich für diesen Beruf aufgrund vieler verschiedener Aspekte entschieden. Ich finde es gut, dass kein Tag wie der andere ist, jeden Tag macht man etwas anderes. Außerdem haben mich die Dimensionen der Maschinen, an denen man arbeitet, begeistert. Man muss für diesen Beruf auf jeden Fall ein technisches Verständnis mit sich bringen, sowie handwerkliches Geschick. Für die Arbeit im Tagebau sollte man im besten Fall auch schwindelfrei sein.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Man muss für diesen Beruf auf jeden Fall ein technisches Verständnis mitbringen, sowie handwerkliches Geschick. Für die Arbeit im Tagebau sollte man im besten Fall auch schwindelfrei sein.

Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?

Ich wurde auf den Betrieb durch Empfehlung von Freunden und Familie aufmerksam.

Wie lange lernst du?

Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Diese kann aber bei entsprechenden Leistungen auf drei Jahre verkürzt werden.

Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?

Ich würde empfehlen sich auf die technischen Grundlagen zu konzentrieren, da später alles darauf aufbaut. Man sollte auch immer neugierig bleiben, da man in diesem Beruf immer etwas Neues dazulernen kann.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen?

Mein Ziel ist es, meine Ausbildung, im besten Fall verkürzt, mit sehr guten Leistungen abzuschließen und mich im Anschluss weiterzubilden. Dabei gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel zum Meister oder auch ein Maschinenbaustudium wäre möglich.

Fakten zum Berufsbild

Industriemechaniker/in

Lernorte: Betrieb und Berufsschule

Industriemechaniker/innen organisieren und kontrollieren Produktionsabläufe und sorgen dafür, dass Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit sind. Sie bauen Maschinen oder ganze Fertigungs- anlagen, installieren und vernetzen sie und nehmen sie in Betrieb. Wenn ihr Schwerpunkt im Bereich Produktionstechnik liegt, richten sie Maschinen ein, bauen sie um und steuern Fertigungsprozesse. Die Wartung und Reparatur von Betriebsanlagen und technischen Systemen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Dafür wählen sie Prüfmittel aus, stellen Störungsursachen fest und tauschen z.B. defekte Bauteile oder Verschleißteile aus, prüfen Lager und ziehen Schrauben nach. Gegebenenfalls stellen sie Ersatzteile mithilfe von CNC-Maschinen oder 3-D-Druckanlagen auch selbst her. Des Weiteren übergeben sie technische Systeme und Produkte an die Kunden und weisen sie in die Bedienung ein.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Wo arbeitet man?

Beschäftigungsgsbetriebe:

  • in Unternehmen nahezu aller produzierenden Wirtschaftsbereiche

Arbeitsorte:

  • in Werk- bzw. Produktionshallen
  • in Werkstätten
  • ggf. beim Kunden

Worauf kommt es an?

Anforderungen:

  • Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Montieren von Baugruppen zu Maschinen)
  • Sorgfalt (z.B. beim Erstellen auftragsbezogener und technischer Unterlagen mit Standardsoftware, beim Ausrichten und Spannen von Werkstücken)
  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. beim Warten der Maschinen)
  • Verantwortungsbewusstsein (z.B. Einhalten der Datenschutzvorschriften bei der Arbeit mit informationstechnischen Systemen)
  • Gute körperliche Konstitution (z.B. Heben schwerer Bauteile)

Schulfächer:

  • Physik (z.B. um Grundlagen der Elektro- und Steuerungstechnik zu verstehen)
  • Mathematik (z.B. um Maße, Volumina und Winkel für Ersatzteile zu berechnen)
  • Werken/Technik (z.B. um Metall oder Kunststoff zu feilen)
  • Informatik (z.B. um CNC-Maschinen zu bedienen)

Tipp

PRAKTIKANT SUCHT STELLE

Die Bedeutung eines Praktikums kann für zukünftige Auszubildende nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es hilft herauszufinden, ob der angestrebte Beruf den eigenen Vorstellungen und Fähigkeiten entspricht – sowohl körperlich als auch intellektuell. Zudem erhöht ein Praktikum die Chancen auf einen Ausbildungsplatz, da du die Arbeit und die Mitarbeiter im Betrieb kennenlernen kannst und der Ausbilder dich einschätzen kann. Um eine passende Praktikumsstelle zu finden, informiere dich im Internet. Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern bieten Plattformen zur Stellensuche an.

Auf www.arbeitsagentur.de/jobsuche kannst du mit dem Suchbegriff „Praktikum“ offene Stellen finden und nach Wunschort und Beruf filtern. Auch regionale Tageszeitungen und Anzeigenblätter sind hilfreich. Frage Eltern, Bekannte oder Lehrer nach möglichen Praktikumsplätzen oder wende dich direkt an Unternehmen, wenn du bereits eine konkrete Vorstellung hast.

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